Andy McKee 30.04.09 LCB by Nifredil

Wer sich für Gitarrenmusik interessiert, weiß was Fingersyle ist, wer Candyrat records kenn, oder einfach in den letzten eineinhalb Jahren mal bei Youtube unterwegs war kennt ihn: Andy Mckee. Richtig, der Typ mit dem roten Shirt der mit den Videos zu Songs wie "Drifting" oder "Africa" bei uns berühmt wurde. Der war auf Tour und am 30.04 im Live Club Barmen in Wuppertal zu sehen.
Mal abgesehen von der langen Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einer abentuerlichen Fahrt in der Schwebebahn fiel eins sofort auf: nirgendwo in der Stadt wurde das Konzerrt irgendwie beworben. Auch den Club kannte keiner der befragten Passanten, aber gefunden haben wir ihn dann doch. Den kleinen Club mit Platz für ca 200 Leute, die sich vor der unspektakulänte Bühne verteilten. Die Bühnendeko bestand aus einem schwarzen Vorhang der mit abwechselnden Farben beleuchtet wurde und einem Tischchen für den Preamp. Das Publikum an sich war sehr gemischt, wobei auffiel dass so mancher Gast nicht wusste was ihn erwarten würde (da haben wahrscheinlich jede Menge leute ne Begleitung gebraucht?).
Als der Meister selbst dann die Bühne betrat, gehörte ihm die Menge aufgrund sener symphatishcen Art von Anfang an. Andy erzhlte vor jedem Song dessen Geschichte was oft für Lacher sorgte. Allgemein war die Atmosphäre sehr entspannt, was nicht nur an der Bar und jeder Menge Desperados lag.
Die erste Hälfte des Gigs stand ganz im Zeichen der durch Youtube bekannten Songs wie "Rylinn", "Drifting", "Africa", "For my father" etc. Danach gabs eine kleine Pause, die vor allem die Raucher brauchten, da im gesamten Club ein Rauchverbot gilt. Die zweite Hälfte des Gigs begann mit einigen Nummern auf der Harpguitar (u. a. "The friend i´ve never met"), bevor es wieder an die neue Greenfield Sixstring ging. Mr Mckee bestritt den Abend mit lediglich zwi Gitarren, was aber die Qualität seiner Darbietung nicht minderte. Nach einer Zugabe forderte Andy dann alle Leute im Publikum auf zu ihm zu kommen, ihn mit Fragen zu löchern und sich Dinge signieren zu lassen. Dann setzte er sich an einen Tisch auf die Bühne und da saß er wahrscheinlich Freitag morgen noch weil er sich wirklich Zeit nahm um jeden zufrieden zu stellen.
Fazit: EIn symphatischer Mann, der die Leute nicht nur mit seinem Spielen fasziniert, sonder auch mit seiner ganzen Art. Oder wie meine charmante Begleitung mehrfach äußerte: "Der ist voll süß."
Jederzeit wieder und auch Daumen hoch für den Club!
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