U2 in Berlin und Gelsenkirchen 2009Verfasst von u2planet am 4 September 2009 - 2:25nachmittags |
U2 in Berlin und Gelsenkirchen (besser spät als nie ;-))Hier gehts nu` zu der kompletten Foddogalerie ;)" ;)!!
Nach langem Warten war es endlich soweit, auf ins "dicke B" um eine der Besten (wenn nicht die Beste) Liveband der Welt zu sehen.
Übernachtung bei einem Kollegen, kurz ne Pizza und das erste Bier gefrühstückt und auf in die U-Bahn Richtung Olympiastadion.
Witzigerweise war es die Linie "U2". Angekommen am Stadion, schön in die Schlange eingereiht, spärliche Leibesvisitation (man hätte auch eine Fernsehkamera reinschmuggeln können), weiter Richtung Eingang zum „Innenraum“.
Du betritts die Abgangstreppe zum Innenraum und denkst…WOW!!!...was für eine Bühne!
Wie eine riesige Krake bäumt sich das 600-Tonnen-Monster vor Dir auf, einfach gigantisch, setzt wohl für die nächsten Jahre neue Maßstäbe.
Pünktlich laut Programmheft betreten Snow Patrol um 19:15 Uhr die Bühne und liefern ein echt geiles Warmup. Sänger Gary Lightbody hat sichtlich Spaß in den Backen und bezeichnet diesen Berlin-Gig (beim 2. U2-Deutschland-Konzert in Gelsenkirchen (aber dazu später)) als den besten seiner Karriere. Die 5 Jungs bringen all ihre Hits, das Stadion rockt (das Wetter hat zu allem Glück ja auch noch mitgespielt (an dieser Stelle einen Gruß an die Regencape-Verkäufer, vielleicht klappts ja beim nächsten Mal)), eine La Ola folgt der nächsten und die Fans auf beiden Stadienseiten entwickeln irgendwie eine Eingendynamik, alleine das war das Geld schon wert. Nach einer dreiviertel Stunde verlassen Snow Patrol unter tosendem Beifall die Bühne.
Kurze Erholungspause, dann erklingt David Bowies Space Oddity und jeder weiß, dass es gleich losgeht. Um 20:45 Uhr betreten Larry Mullen Jr., gefolgt von The Edge und Adam Clayton die Bühne, ein paar Sekunden später erscheint auch Bono. Das Publikum ist sofort am Start, von Anfang an hält es keinen mehr auf den Sitzen (wir hatten eh keine ;-)).
Gestartet wurde mit 4 Songs des neuen Albums, gefolgt von Klassikern wie Beautiful Day, Pride, Sunday Bloody Sunday, uvm.. Bei Angel of Harlem startete Bono eine kleine Jam-Session, indem er 3 Jungs aus dem Publikum auf die Bühne holte, welchen er Gitarren und Drumsticks in die Hand drückte, eine kurze Einweisung gab und dann wurde gerockt. Die Setlist bot eine gute Abwechslung quer durch jede Aera und ich habe keinen Klassiker vermisst.
Aufgrund der gigantischen Bühne kann ich sagen, dass dieses eines der besten Live-Konzerte war, welches ich bisher gesehen habe (und ich habe schon einige gesehen ;-)), und der Sound war wirklich der Hammer.
Nach fast zweieinhalb Stunden war es dann vorbei, aber die Eindrücke wirkten noch lange nach
Am 03. August ging es dann zum 2. U2-Gig in die Veltins Arena nach Gelsenkirchen. Ich habe U2 dort schon 2005 bei Ihrer Vertigo-Tour gesehen und hatte große Befürchtungen, was den Sound betraf, denn der ist in dieser Arena echt grottig. Allerdings war ich sehr überracht, der Sound war dieses Mal richtig fett (der Bass bewegte sogar meine Hosenbeine), liegt anscheinend doch nicht nur an der Halle (obwohl sie geschlossen war).
Die Bühne hatten die Aufbauer in der Spitze etwas gekürzt, so dass sie so gerade eben unter das Dach passte.
Snow Patrol heizten wieder vor (und hier kam jetzt auch der Satz über das Berlin-Konzert), die Stimmung war gut, aber lange nicht so euphorisch wie beim Berlin-Gig. Setlist war glaube ich komplett identisch.
Um langsam zum Ende zu kommen, U2 spielten wie immer einen soliden Gig, wobei ich mir ein bisschen mehr Abwechslung in der Setlist gewünscht hätte, denn diese war auch nahezu identisch.
Fazit: Geselkirchen war sehr geil, Berlin war der Oberhammer!!!
Wenn Ihr mal die Chance habt (vielleicht ja im nächsten Jahr, zieht’s Euch auf jeden Fall rein, es lohnt sich.
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